Inklusive Beschulung

Schülerinnen und Schüler mit einem Anspruch auf sonderpädagogische Förderung erhalten hierbei die Unterstützung durch eine Förderschullehrerin oder einem Förderschullehrer (BFZ-Lehrkräfte).

Angebote von BFZ-Lehrkräften im Rahmen des Inklusiven Unterrichts können u.a. sein:

  • Beratung vor der Einschulung
  • lernbegleitende Diagnostik
  • bedarfsgerechte Förderung innerhalb und außerhalb der Klasse von einzelnen Schülerinnen und Schülern oder Kleingruppen
  • Doppelbesetzungen/Team-Teaching/Unterrichtsbegleitung (Achtung: feste Koordinationszeiten für Team-Teaching, etc. sind derzeit im Stundenkontingent nicht vorgesehen)
  • kollegiale Fallbesprechung und Beratung
  • Unterstützung bei der Auswahl und Beschaffung geeigneter Arbeitsmaterialien, Differenzierung der Lerninhalte für den Unterricht, Differenzierung von Klassenarbeiten entsprechend des binnendifferenzierten Unterrichtsangebots, Förderplanarbeit, Auswahl angestrebter Lernziele (aufbauend auf Lehrplan bzw. Richtlinien), Elternarbeit und -beratung, Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen sowie Unterstützung bei der Erstellung der Zeugnisse

In Anlehnung an die VOSB sind insbesondere folgende Unterrichtsformen für die Umsetzung inklusiver Beschulung geeignet: das Projektlernen, die Binnendifferenzierung, die Tagesplan- und Wochenplanarbeit, die freie Arbeit und die Einzel- oder Kleingruppenarbeit.

Die Förderschullehrkraft kann eine Unterstützung für das gesamte Klassensystem sein.

Die sonderpädagogische Förderung kann je nach Unterrichtsanforderung
in einer Kleingruppe stattfinden.

Der Anspruch auf sonderpädagogische Förderung kann auch phasenweise in einer Einzelförderung verwirklicht werden.